Tabakwerbung aktuell

Nachfolgende Bilder zeigen besonders skurrile oder den einschlägigen Vorgaben widersprechende Tabakwerbung, um damit die Notwendigkeit eines umfassenden Werbeverbots zu dokumentieren.

zeltlager

tramper

Für die Ost-Zigarettenmarke f6 wird in Potsdam mit den Motiven jugendlicher Tramper und Zeltlager gegen das Tabakgesetz verstoßen. Das Forum hat die zuständige Behörde in Potsdam informiert.       mehr

mensa

Zigarettenindustrie wirbt in der Mensa der Freien Universität. Das Studentenwerk hat auf Aufforderung des Forum Rauchfrei hin die Plakate inzwischen abhängen lassen.         mehr

boris

Die Zigarettenmarke Lucky Strike wirbt mit Boris Becker. Das Forum Rauchfrei hat den zuständigen Stadtrat auf diesen Verstoß gegen das Tabakgesetz aufmerksam gemacht.     mehr


Auf Initiative des Berliner Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg hat das  Landgericht Hamburg am 05.09.2008 verboten, mit dem Slogan „100 % Bio Tabak“ für Zigaretten zu werben.
Foto: Johannes Spatz

Vier verschiedene Zahlenmotivplakate nach obigen Muster waren im Juni 2008 überwiegend in hinterleuchteten Werbetafeln auf Berliner U-Bahnhöfen zu sehen. Im Gegensatz zu dem Verweis auf das Zollfahndungsamt waren die wahren Urheber der Imagekampagne, Philip Morris GmbH und Bundesverband der Tabakwareneinzelhändler e. V. (BTWE) aufgrund des kontrastarmen Drucks und der Beleuchtung auf den Plakaten kaum zu erkennen. In einem Offenen Brief wird dies angeprangert.

 

Die Modelle auf den vorangestellten drei Werbeplakaten wurden im Rahmen einer Schülerbefragung als unter 30 Jahre eingestuft und stellen damit einen Verstoß gegen die Selbstverpflichtung der Tabakindustrie dar. Die Bundesdrogenbeauftragte wurde zum Einschreiten veranlasst.
Fotos: Johannes Spatz, Berlin, 09.06.2008

 

Gegen verbotene Tabakwerbung in dem Lidl-Werbeprospekt 18/2008 wird mit Offenen Briefen an die Verbraucherzentrale Bundesverband und das Veterinäramt Heilbronn vorgegangen.
Quelle: Marc Hetzert, Köln

 

Indirekte Tabakwerbung im Spiegel vom 14.04.2008 auf Seite 22. Die Verbraucherzentrale Bundesverband wird in einem Offenen Brief gebeten dagegen vorzugehen.
Foto: Johannes Spatz

 

   

Die Firma British American Tobacco wirbt für ihre Marke Lucky Strike mit Plakaten, auf denen der Begriff „SONNEN-MILDER GESCHMACK“ abgedruckt ist. Sie verstößt damit gegen das Verbot der Verwendung von Begriffen wie 'niedriger Teergehalt', 'leicht', 'ultraleicht', 'mild'. Die Verbraucherzentrale Bundesverband wird in einem Offenen Brief gebeten dagegen vorzugehen.
3 Fotos:
Johannes Spatz, 13.12.07/12.01.08, Eingang des Geschäfts Inter@Net Call-Center in Berlin-Kreuzberg, Mehringdamm 70

 

Philip Morris wartet auf Berliner S-Bahnhöfen mit neuer inhaltlich interpretationsfähiger Imagewerbung auf. Der Pseudo-Warnhinweis rechts unten (siehe nachfolgende Bildausschnittvergrößerung) suggeriert ein problemloses Aussteigen aus der Sucht.
2 Fotos: Johannes Spatz, 12.12.07

 

Bündnis 90/Die Grünen protestieren in der Recklinhäuser Zeitung gegen Zigarettenwerbung vor Schulen und drohen in einem nachfolgenden Beitrag mit einem Tabakwerbeverbot für die ganze Stadt. Anlass bildet ein Großflächenplakat vor dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Johannes Spatz bezieht in einem Leserbrief Stellung.
Foto: Birgit Kübler, 01.11.07

 

Jürgen Kiwitt aus Duisburg weist auf verbotene Tabakwerbung in der Fernsehzeitschrift "TV Spielfilm" 19/07 auf Seite 234/235 hin. In einem offenen Brief wird der Bundesverband Verbraucherzentralen zum Einschreiten gebeten.
Foto: Johannes Spatz, 23.09.2007

 

             

Diese verbotene Zeitungswerbung befindet sich in der Juli-Ausgabe des Magazins „IQ style" bzw. in den Ausgaben 1 und 2 des SPD nahen Politmagazins "Berliner Republik". Der Bundesverband Verbraucherzentrale wird in einem offenen Brief zum Einschreiten veranlasst.
Fotos: Johannes Spatz, 14.07.2007

Erneute verbotene Zeitschriften-Tabakwerbung in der Juni-Ausgabe/2007 des Musikmagazins "Intro" auf Seite 91. Beim Bundesverband der Verbraucherzentralen wird um Intervention nachgesucht.
Foto: Johannes Spatz, 24.06.07

 

Keine Tabakwerbung - aber ein Beleg für Ignoranz und Dummheit
Berlin, S-Bahnhof Innsbrucker Platz
Foto: Jörn Reimann, 04.06.2007

 

Die beiden oben dargestellten Anzeigen befinden sich auf den Seiten 19 und 35 der Juni-Ausgabe des SPD-Parteiblatts "Vorwärts". Damit wird wiederholt gegen das Werbeverbot verstoßen und durch das Forum Rauchfrei rechtlich eingeschritten.
Fotos: Johannes Spatz, 28.05.07

 

Werbeanzeige aus der SPD-Zeitung "Vorwärts" 5/2007, Seite 9, die zu einer Abmahnung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen geführt hat. Die BAT-Werbung sowie alle weiteren Werbeanzeigen wurden unmittelbar nach der Abmahnung aus der Internetausgabe des Parteiblattes entfernt.
Initiator der Abmahnung: Johannes Spatz, 24.05.2007
Bereits 1992 wurde von Forumsmitgliedern gegen Tabakwerbung im "Vorwärts" protestiert.

 

Plakat zur Nachricht an den Bundesverband Verbraucherzentrale ein Strafgeld von JTI einzufordern. Grund: Verstoß gegen den Vergleich einer Unterlassungserklärung aus dem Jahr 2003 hinsichtlich des damals beanstandeten Textes "Slow down. pleasure up.
Kino "Titania Palast" Gutsmuthsstraße 27/28 in Berlin-Steglitz
Foto: Johannes Spatz, 25.03.2007

 

Verstoß gegen § 22 (2) 1.a) des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände Gesetzes, LMBG (jetzt „Vorläufiges Tabakgesetz“)
Berlin, Reichenberger Straße / Erkelen
zdamm (Bushaltestelle)
Foto: Johannes Spatz, 13.12.2006

 

Paradox
Straßenbahnhaltestelle "Gesundheitsamt" in Braunschweig
Foto: Günter Feldt, 19.11.2006