|
Sprecher(in) und Anschrift Johannes Spatz,
( (030)
7475-5922, Fax: -5925
Giselly Leinenbach, (
(030) 897 49007 |
|
| Protestaufruf/Presseeinladung |
|
|
Berlin, 11.09.06 |
|
|
Gegen heuchlerischen Jugendschutz-Dialog von British American Tobacco |
|
|
Das Forum Rauchfrei lädt Sie zur Demonstration gegen den so genannten „Jugendschutz-Dialog“ von British American Tobacco (BAT) ein. Die Demonstration wird direkt vor dem Tagungsort der Veranstaltung in der Friedrichstraße 169/170 am Dienstag, den 12. September um 8.30 Uhr beginnen.
Zeit: Dienstag, den 12. September 2006, 8.30 – 10.00 Uhr Ort der Demo: Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin-Mitte
Johannes Spatz, Sprecher des Forum Rauchfrei: „BAT versucht durch diese PR-Veranstaltung sein Image zu stärken und in der gegenwärtigen Debatte um Rauchverbote als ehrenwerter Vertreter der Gesellschaft aufzutreten. Das Forum Rauchfrei protestiert gegen die Veranstaltung“, so Spatz, „weil es reiner Zynismus ist, wenn BAT von Jugendschutz spricht.“ Die Veranstaltung, zu der u. a. Mitglieder des Bundestages eingeladen wurden, findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. BAT gibt vor, dass dem Konzern der Schutz von Kindern und Jugendlichen „ein besonders großes Anliegen“ sei. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Fast alle erwachsenen Raucher sind der Sucht des Tabakkonsums während ihrer frühen Jugend verfallen. BAT verführt durch seine Werbung gezielt Kinder und Jugendliche zum Rauchen. Es gibt zahlreiche Beispiele von Werbeplakaten, die so gestaltet sind, dass Sehnsüchte von Jugendlichen dargestellt werden, um gerade dieses Klientel zum Rauchen zu motivieren. Für die Zigarettenmarke Lucky Strike von BAT wird regelmäßig geworben, ohne dass auf Gesundheitsgefahren in Folge des Rauchens aufmerksam gemacht wird. Auch BAT weiß, wenn es nicht gelingt, immer wieder neue Generationen von Kindern und Jugendlichen nikotinabhängig zu machen, schwinden die zukünftigen Konsumenten. Wie wichtig BAT der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist, zeigt sich auch darin, dass BAT den Gaststättenverband (DEHOGA) massiv unterstützt, um ein Rauchverbot in Restaurants zu verhindern. BATs angebliches Ziel, Kinder und Jugendliche zu schützen, entlarvt sich selbst als Lüge, wenn BAT so dazu beiträgt, dass Kinder und Jugendliche gesundheitsgefährdenden Passivrauch in Restaurants ausgesetzt sind. |
|
|
Weitere Informationen bei: Johannes Spatz Tel.: (030) 74559 – 22 oder 0176 24419 964 |
|